NICHT DIE ERWARTETE ANTWORT.
SONDERN DIE RICHTIGEN FRAGEN.

Irgendwann reichen die bisherigen Antworten nicht mehr. Meistens spürt das die eine oder andere Führungskraft schon länger. Es wird jedoch geschwiegen, weil laute Stimmen nach wie vor vehement fertige Lösungen einfordern. Dagegen mit dem Gespür der Erfahrung, aber noch undeutlichen Ideen anzukämpfen ist oft frustrierend. Also wird geschwiegen.

Also greifen Organisationen unter Unsicherheit reflexhaft zu scheinbaren Lösungen: Zuständigkeiten schärfen, Regeln nachziehen, das nächste Framework einführen. Das wirkt entschlossen, ist aber oft ein Kategorienfehler. Unauflösbare Spannungen lassen sich nicht wegorganisieren. Wer trotzdem „Klarheit" produziert, erkauft sie mit Blindheit: Das Thema taucht später wieder auf, nur teurer und mit mehr Zynismus.

Was hilft, ist jemand, der nicht so tut, als hätte er verstanden. Der so lange nachfragt, bis sichtbar wird, was hinter der scheinbaren Einigkeit steckt. Oft ist das der Moment, in dem eine Organisation zum ersten Mal ausspricht, was sie bisher umschifft hat. Jemand, der nicht in die gewohnten Muster einsteigt. Und der standhält, wenn das unbequem wird.

Kein unverbindliches Erstgespräch. Sondern ein erstes Gespräch, in dem wir gemeinsam klären, ob eine andere Perspektive hilfreich ist.

 

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